Weil's um mehr als Geld geht.

Schon Aal-Aktien?

Was die Bermudas mit der Schlei gemeinsam haben

Er gehört nicht zu den schönsten Fischen, aber sicher zu den faszinierendsten: der Aal. Geboren wird er über 5.000 km entfernt von uns - treffen kann man ihn Jahre später in der Schlei.

Wer zum "Aalutsetten in de Schlie" nach Maasholm kommt, ist gleich mehrfach begeistert: von der Schönheit der Natur, von der rauen Herzlichkeit der Fischer und von ihm: dem Aal. Denn dass jeder Aal, der bei uns in den Netzen landet und als Delikatesse auf den Tisch kommt, eine jahrelange Reise hinter sich hat, in der Sargassosee geboren wurde und – entgeht er natürlichen Feinden und hungrigen Zweibeinern – dorthin zurückkehrt, ist vielen unbekannt.

 

 

Der Lebenszyklus des Aals dauert viele Jahre und umfasst tausende Kilometer. Diese Aale haben die Reise bereits hinter sich und wiegen schon 500 Gramm. 

Die lange Reise des Aals

In der Sargassosee östlich von Florida, nahe den Bermudas, schlüpfen sie in 500-1.000 Metern Tiefe. Ein Teil der Larven kommt mit dem Golfstrom Richtung Europa. Bis zu drei Jahre brauchen sie dafür. In Europa beginnt die Metamorphose zum klitzekleinen Glasaal. Wenn sie in die Flüsse aufsteigen, entwickeln sie sich zu vollpigmentierten Steigaalen, die über einen Meter lang werden können. Einige Aale erreichen auch unsere Region. Entweder weil sie hierher gewandert sind oder an der Atlantikküste gefangen und hierher gebracht wurden. Hier leben sie bis zu 15 Jahre. Dann geht es wieder zurück in die Sargassosee, wo sie sich vermehren und sterben. Der Zyklus beginnt von vorn.  

 

Um die Bestände des Aals zu sichern, findet zweimal im Jahr in Schleswig-Holstein das Aalutsetten statt, auch in der Schlei. Dieses Jahr waren es über 500.000 Aale, die dort ihren Lebensraum gefunden haben.

Vom Brotfisch zur Delikatesse

Der Bestand des Europäischen Aals ist zurückgegangen durch:

  • klimatisch bedingte Veränderungen im Ozean
  • Umweltverschmutzung und Lebensraumverlust
  • Fließgewässerverbauung durch Wasserkraftanlagen und andere künstliche Hindernisse
  • Parasiten und natürliche Feinde (Überpopulation des Kormorans)
  • illegaler Export von Glasaalen nach Asien

 

 

Liebt ebenfalls die Aale als Delikatesse: der Kormoran.

Bestände sichern

Bereits seit 2010 findet das sogenannte „Aalutsetten“ (plattdeutsch für„Aal aussetzen“) in der Schlei statt. Durch regelmäßige Besatzmaßnahmen wird ein schrittweiser Bestandsaufbau im Ostseeraum sichergestellt. Peter Harry Carstensen, ehemaliger schleswig-holsteinischer Ministerpräsident, ist Schirmherr der Aal-Aktie. Die Maßnahme wird zu 60 % über öffentliche Mittel und zu 40 % über Spenden finanziert.

 

Auch die Nospa unterstützt den Erhalt des Aalbestands. Vorstandsvorsitzender Thomas Menke (Mitte) überreicht die Summe symbolisch an Fischer Jörn Ross aus Schleswig. Links der Europaabgeordnete und Mitglied des Fischereiausschusses Niclas Herbst. 

Der Förderverein zur Erhaltung maritimer Lebensformen und Lebensräume setzt sich für den Erhalt des Aals ein und hat deshalb die Aal-Aktie aufgelegt. Mit dem Erwerb einer Aal-Aktie unterstützen Sie aktiv die Besatzaktion „Aalutsetten in de Schlie“ und bewahren darüber hinaus die Tradition der Aal-Fischerei als kulturelles Gut. Und natürlich können Sie auch Mitglied im Förderverein werden.

Die Aal-Aktie wird in drei unterschiedlichen Werten angeboten: 100 € | 50 € | 20 €

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