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10 Tipps zum Aktieneinstieg

Mit Aktien schnelles Geld machen? Oder doch eher beständig fürs Alter sparen? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Spekulieren und Investieren? Wir haben 10 Tipps rund um den Einstieg in den Aktienmarkt zusammengetragen und räumen mit einigen Mythen auf.

#Tipp 1: Informieren Sie sich im Vorfeld sehr gründlich.

Es mag selbstverständlich klingen, ist es aber oft nicht: Sie sollten wissen, in welche Unternehmen Sie Ihr Geld investieren. Wenn Sie sich für eine bestimmte Aktie interessieren und sich nicht nur auf Ihr Bauchgefühl verlassen wollen, sollten Sie sich zum Beispiel den Geschäftsbericht der entsprechenden AG, die aktuellen Quartalszahlen, Analysen und volkswirtschaftlichen Prognosen ansehen.

Oder aber Sie nutzen die Expertise von Profis und investieren lieber in einen Aktienfonds. Der Vorteil: Um die Analysen kümmern sich sogenannte Fondsmanager. Mit ihnen können Sie wichtige Fragen klären: Wie wird die Gesellschaft zum Beispiel im jährlichen Capital-Ranking beurteilt? Und passt die Ausrichtung des Fonds zu Ihrem persönlichen Chance-Risiko-Profil? Ihre Nospa-Berater hilft Ihnen gerne bei der Auswahl und hat die besten Tipps.

Unsicherheiten abbauen

Sie möchten gerne in Aktien investieren, haben aber noch viele Fragen und trauen sich nicht so recht? Die Finanzexperten der Nospa unterstützen Sie gerne und erleichtern Ihnen den Einstieg:

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#Tipp 2: Setzen Sie nicht alles auf eine Karte – oder Aktie.

Sie haben sich über die Börse informiert und eine konkrete Aktie ausgewählt? Das ist für Einsteiger schon mal ein guter Anfang. Oder vielleicht denken Sie auch über mehrere Aktien nach und können sich nicht entscheiden. Tatsächlich müssen Sie das auch nicht zwangsläufig. Denn wenn Sie erstmal mit einem Aktienfonds anfangen, wird Ihr Geld auf verschiedene Werte verteilt. Als Anleger reduzieren Sie so Ihr Risiko, falls doch mal ein Unternehmen schlechte Zahlen schreibt.

Wenn Sie in Aktien einstiegen möchten, aber das kleinstmögliche Risiko eingehen wollen, sind auch sogenannte gemischte Fonds interessant. Die legen das Geld nicht nur in Aktien, sondern auch in Zinspapieren an. Je nachdem, wie Ihr Fondsmanager die Märkte einschätzt, kann der Anteil der Aktien auch zwischendurch mal zurückgefahren werden. So haben Sie dann gleich zweimal gestreut: Sie verteilen Ihr Geld auf Aktien UND Renten – und innerhalb dieser beiden Assetklassen noch einmal auf verschiedene Einzelwerte.

#Tipp 3: Investieren Sie nur wirklich verfügbares Kapital.

Auf dem Kapitalmarkt sollten Sie nur Geld anlegen, das bei Ihnen nicht anderweitig verplant ist. Wenn Sie wissen, dass Sie das Geld in den kommenden fünf Jahren für den Lebensunterhalt, die Tilgung Ihres Privatkredits oder für andere Anschaffungen brauchen, gilt: Lieber die Finger weglassen. Denn einen festgelegten Verkaufszeitpunkt sollten Sie vermeiden, weil Sie nie im Vorfeld wissen können, wie günstig oder ungünstig dieser Moment ist.

Ein Beispiel: Sie müssen in zwei Jahren ein Auto kaufen. Bis dahin legen Sie das Geld in Aktien an. Aber genau in dem Moment, wenn Sie das Auto brauchen, hat die Börse eine Schwächephase. Die Folge: Sie müssen mit Verlust verkaufen.

#Tipp 4: Haben Sie Geduld mit Ihrer Geldanlage.

Sie benötigen eine neue Heizungsanlage, aber es fehlen ein paar Tausend Euro? Also das Geld an der Börse anlegen und sich schnell die fehlenden Mittel besorgen? Bitte nicht! Bei der Geldanlage am Aktienmarkt brauchen Sie einen längeren Atem – auf den schnellen Euro sollten Sie besser nicht wetten. Eine gute Idee ist dagegen das regelmäßige Sparen mit einem Fondssparplan.

Wenn Sie auf zügige Gewinne angewiesen sind, werden Sie unweigerlich auf ein risikoreiches Investment setzen müssen. Das kann gut gehen, aber viel zu oft tappen gerade Aktien-Anfänger hier in eine Falle. Denn mit einem unausgewogenen Portfolio könnten Sie am Ende blank dastehen.

Wenn Sie dagegen Geduld beweisen und mit Weitsicht anlegen, haben Sie wesentlich größere Chancen, Ihre Geldanlage bestmöglich zu gestalten. Mit der Zeit sinkt das Risiko deutlich, mit Aktien Geld zu verlieren. Wer bislang mindestens elf Jahre mit einem Fondssparplan in die Dax-Werte investierte, lag am Ende immer im Plus. Dennoch unterliegen auch Investmentfonds Kurschwankungen.

#Tipp 5: Werden Sie bei Verlusten nicht gleich nervös.

Natürlich gehen Sie mit der Erwartung ins Aktien-Rennen, eine möglichst gute Rendite zu erzielen. Aber die Börse ist immer in Bewegung und Ihr Depot kann zu einem bestimmten Zeitpunkt auch einmal Verluste aufweisen.

Kursschwankungen sind ganz normal und kommen immer wieder vor. Das ist kein Unglück, sondern im Gegenteil ein Zeichen dafür, dass die Wertpapier-Märkte funktionieren und Angebot und Nachfrage sich verändern. Bereiten Sie sich darauf vor, dass es zu Korrekturen kommen kann, und verfallen Sie nicht in Panik und Aktionismus. Reagieren Sie mit kühlem Kopf.

Bei Aktien können Sie sich zur Sicherheit eine „Stop-Loss“-Grenze setzen, also einen Wert, ab dem Sie Ihre Anlage auf jeden Fall abstoßen wollen.

Auf der anderen Seite können Kurskorrekturen aber auch genau der richtige Zeitpunkt sein, um zu einem günstigen Preis nachzukaufen.

#Tipp 6: Bleiben Sie bei Aktientipps skeptisch.

Sie hören oder lesen einen „todsicheren Tipp“ von einem vermeintlichen Börsen-Guru? Bei dem sage und schreibe 10 oder 20 oder noch mehr Prozent Rendite sicher sind? Dann haben wir einen Gegentipp für Sie: Seien Sie vorsichtig!

Es gibt im Umfeld von Geldanlagen jede Menge sogenannte Experten, die Ihnen große Versprechungen machen. Fragen Sie sich immer, welches Interesse diese Person hat, Ihnen diese Information zu geben. Begegnen Sie deshalb allzu verlockenden Tipps und Hinweisen lieber mit einer gesunden Skepsis und bleiben Sie wachsam.

#Tipp 7: Legen Sie an, statt zu spekulieren.

Kaufen, verkaufen – kaufen, verkaufen: So stellen sich viele Menschen die Anlage in Wertpapieren vor. Mit der Realität hat das im Normalfall sehr wenig zu tun. Dass Sie eine Aktie kaufen und nach Tagen oder Wochen direkt wieder abstoßen, bleibt hoffentlich die Ausnahme.

Denn wer viel und schnell handelt, produziert in erster Linie vor allem eines: Kosten. Beim Kaufen und Verkaufen fallen Gebühren an, die von der Wertentwicklung der Aktie oder eines Fonds erst wieder reingeholt werden müssen.

#Tipp 8: Machen Sie sich den Zinseszinseffekt zunutze.

Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten. Dieser Satz beschreibt am besten, was der Zinseszins für Ihre Anlage bedeutet. Er ist der Hebel, um das volle Potenzial auszuschöpfen.

Die Idee dahinter ist relativ einfach: Sie reinvestieren Ihre Gewinne beziehungsweise Zinsen, um daraus weitere Erträge zu erwirtschaften. Sie fügen also Ihre Gewinne dem eingesetzten Kapital hinzu, um so die Chance auf größere Erträge zu haben. Bei Fonds passiert das Wiederanlegen meist automatisch, das heißt, Sie müssen selbst gar nicht aktiv werden.

Schon Albert Einstein antwortete auf die Frage, was die stärkste Kraft im Universum sei: „Das ist der Zinseszins!“ Vor allem langfristig zahlt er sich für Sie aus. Nutzen Sie also einen der wichtigsten Mechanismen der Vermögensbildung, um Ihr Kapital entscheidend vergrößern zu können.

#Tipp 9: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Geldanlage.

Wir hatten ja bereits festgestellt: Am besten verwalten Sie Ihre Anlage mit einer ruhigen Hand. Das heißt aber nicht, dass Sie Ihr Portfolio vernachlässigen dürfen. Selbst wenn Sie den Finanzmarkt einigermaßen im Blick haben, können sich Vorzeichen ändern. Solche Entwicklungen sollten Sie nicht verschlafen.

Besser ist es, wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Anlageberater regelmäßig – mindestens einmal im Jahr – über Ihr Depot sprechen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.

#Tipp 10: Verlieren Sie keine Zeit mehr.

Sie haben das Gefühl, es gibt noch so viel zu lernen, und trauen sich deshalb nicht so recht an Aktien heran? Wagen Sie den Schritt, denn jeder Tag ohne Geldanlage ist ein Tag ohne Chance auf Rendite – oder ein Tag, an dem Ihr Geld nicht für Sie arbeiten kann.

Um in den Kapitalmarkt einzusteigen, müssen Sie kein Börsen-Profi sein. Genau dafür gibt es Fonds und Experten, die sich um das Management Ihrer Aktien und Fonds kümmern. Und wenn Sie erst einmal den Anfang geschafft haben – zum Beispiel mit einem Fondssparplan –, ist das Anlegen am Kapitalmarkt für Sie ganz normal.

Was sind eigentlich Aktienfonds?

– Werbemitteilung –

––––––– Über diese grundlegende Frage informiert Deka Investments auf ihrer Website:

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Für alles Weitere gilt: Sprechen Sie gerne Ihren Nospa-Berater auf die passende Anlageform für Ihre Interessen und Bedarfe an!

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