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Einen Tag Chefin in der Nospa

Lisann hat es getestet

„Dein Tag als Führungskraft“ heißt das Projekt der Flensburger Wirtschaftsjunioren. Schüler sollen einen Einblick in das tägliche Geschäft einer Führungskraft bekommen.

Bei der Nospa war Lisann aus Meyn dabei. Die 18-jährige hat einen Tag lang unseren Nospa Regionaldirektor Thomas Wiese im Finanzmarkt in Flensburg begleitet. 
 

Lisann, warum hast Du Dich für einen Tag bei der Nospa entschieden?

Nachdem ich die Informationen zu dem Aktionstag der Wirtschaftsjunioren bekam, begann ich sofort, das für mich passende Unternehmen herauszusuchen. Hierbei fiel mir die Nospa sofort ins Auge, da ich sie kenne und sehr daran interessiert war, einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Außerdem ist das Bankenwesen für mich ein unbekanntes Gebiet, weshalb ein zwar kurzer, aber sehr informativer Einblick in das Arbeiten der Sparkasse für mich nach einen sehr lehrreichen Tag klang.

Sind Deine Erwartungen an den Tag erfüllt worden?

Meine Erwartungen sind sogar mehr als übertroffen worden. Ich kenne jetzt nicht nur die Struktur der Sparkassen, sondern habe auch viel über die Verantwortung als Führungskraft gelernt. An diesem Tag führte ich sehr bereichernde Gespräche, nicht nur mit Thomas Wiese, sondern auch mit weiteren Mitarbeitern.

Einen ganzen Tag lang konnte Lisann dem Nospa Regionaldirektor Thomas Wiese über die Schultern schauen. 

Was hast Du an dem Tag alles erlebt?

Als ich morgens um 8:30 Uhr die Nospa betrat, saß ich noch leicht nervös im großen Foyer. Schon kurze Zeit später begrüßte mich Herr Wiese, um mir sein Büro zu zeigen. Es folgte eine kurze Vorstellung und mir wurden die Grundlagen des Bankgeschäftes und der Sparkassen näher erläutert. Danach folgten zwei Kundengespräche, die für mich in der Hinsicht sehr interessant waren, da ich sehen konnte, wie wichtig der direkte Kontakt zu den Kunden ist und, dass das Bankgeschäfte meist mehr als nur Zahlen sind. Im Anschluss traf ich wieder Herrn Wiese und ich erfuhr mehr über das Organigramm und die Organe der Nospa. Nach der Mittagspause lernte ich viel über die Aufgaben und Eigenschaften einer Führungskraft.  Abends gab es dann von den Wirtschaftsjunioren eine Abschlussveranstaltung und die Gelegenheit, sich mit den Veranstaltern, den Wirtschaftsjunioren und den anderen Teilnehmern über ihre Erfahrungen auszutauschen. Insgesamt war es für mich ein sehr ausgefüllter und erlebnisreicher Tag.

Was war am überraschendsten?

Ich war doch sehr positiv überrascht von dem sehr freundlichen und kollegialen Umgang in der Filiale. Außerdem ist es immer wieder überraschend, wie selten Lebensläufe gradlinig verlaufen und dass es genau das ist, was das Arbeitsleben so spannend macht.

Es war sehr hilfreich für mich, einen Tag als Führungskraft miterlebt zu haben, da ich nun besser verstehe, wie es ist, eine solche Verantwortung zu tragen und welche Charaktereigenschaften man als Führungskraft benötigt.

War der Tag hilfreich für Deine Joborientierung?

Für mich persönlich nur in Teilen, da ich bereits zuvor eine gewisse Berufsrichtung für mich auserkoren habe. Dennoch hat sich für mich ein komplett neues Berufsfeld geöffnet, welches ich jetzt näher in Betracht ziehen werde. Es war aber sehr hilfreich für mich, einen Tag als Führungskraft miterlebt zu haben, da ich nun besser verstehe, wie es ist, eine solche Verantwortung zu tragen und welche Charaktereigenschaften man als Führungskraft benötigt. Dazu bekam ich auch viele hilfreiche Tipps, wie ich meinen eigenen Weg in der Arbeitswelt finden kann, was mich wirklich sehr inspirierte und wofür ich sehr dankbar bin.

Lisann's Fazit: Eine gute Führungskraft kennt die Arbeitsnehmer gut, kann sehr gut organisieren und den Überblick behalten, wobei die Unternehmensziele nie aus den Augen zu verlieren sind. Wichtig ist es auch, die Potenziale der Mitarbeiter zu erkennen, um diese zu fordern und zu fördern. Damit verbunden sind auch kritisierende und anerkennende Gespräche mit Mitarbeitern.

Würdest du anderen empfehlen, selbst an so einem Tag mitzumachen?

Grundsätzlich empfehle ich es jedem, solch ein Angebot zu nutzen, egal ob man sich überhaupt ein Job als Führungskraft vorstellen kann oder nicht. Eine solche Erfahrung bringt einem im Leben immer weiter und man lernt so Menschen kennen, die vielleicht eine ganz andere Sicht auf das Leben haben oder einfach an der Stelle stehen, die man selber (noch) bei weitem nicht erreicht hat. Es ist vor allem ein deutlich anderes Erlebnis, als ein „normales“ Praktikum, da man nicht nur die einfachen „Praktikantenaufgaben“ erledigt, sondern einen realeren Einblick in das Unternehmen bekommt. Es lohnt sich also in jeder Hinsicht.

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