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Mitarbeiterstories

Auf der Dachterrasse mit Imke Conrad und Lars Hansen

Der Personalrat der Nospa im Job-Schnack

Als Ansprechpartner und Vermittler zwischen Mitarbeitern und Geschäftsleitung ist er ein wichtiges Organ der Nospa: der Personalrat. Hier verraten der Vorsitzende Lars Hansen und die Stellvertretende Vorsitzende Imke Conrad, was diese Arbeit bedeutet und warum sie so wichtig ist.

Frau Conrad, Herr Hansen, was möchten Sie trinken?

Imke Conrad: Gerne einen grünen Tee oder einen Cappuccino.

Lars Hansen: Zum Durstlöschen hätte ich gern eine Maracujaschorle, ansonsten einen Kaffee mit ein wenig Milch.

Sie sind Personalratsvorsitzender bzw. Stellvertretende Personalratsvorsitzende. Was bedeutet das eigentlich und wie kann man sich diese Position in der Praxis vorstellen?

Lars HansenDas Tagesgeschäft ist sehr individuell und vielfältig. Von der Teilnahme an Auswahlverfahren für in der Nospa zu besetzende Stellen bis zu Projektsitzungen und Gesprächen mit Vorgesetzten oder Mitarbeitern ist alles dabei. Alle zwei Wochen kommen wir als Gremium zusammen und beraten und beschließen über die vom Personalbereich vorgelegten Beschlüsse. Letztendlich kann man sagen: Bei allem, was Mitarbeiterbelange angeht, ist der Personalrat einzubinden. Das klappt im Großen und Ganzen recht gut.

Imke ConradIm Arbeitsalltag bedeutet das in erster Linie, jederzeit Ansprechpartner für die Kollegen und Kolleginnen zu sein – egal, ob per E-Mail, telefonisch oder persönlich. Im Rahmen dessen begleiten wir auch bei Gesprächen, wenn Mitarbeiter sich dies wünschen, und werden in verschiedene Projekte eingebunden. Darüber hinaus sind Sitzungen mit dem Gremium sowie der Austausch mit der Geschäftsleitung und der Personalleitung regelmäßig an der Tagesordnung.

Was hat Sie dazu bewogen, sich so intensiv für die Interessen Ihrer Kollegen einsetzen zu wollen?

Imke Conrad: Ich habe mich schon immer gerne für andere eingesetzt und Verantwortung übernommen – ob in der Schule, als Auszubildende in der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) oder dann im Personalrat. Seit 1999 bin ich im Personalrat aktiv und seit 2011 gehöre ich dem Vorstand an. Nun wurde ich in diesem Jahr vom Personalratsgremium einstimmig in die Funktion als stellvertretende Personalratsvorsitzende gewählt, worüber ich sehr dankbar bin.

Lars Hansen: Ich habe die erste „Personalratsluft“ in meiner Zeit in der Jugend- und Auszubildendenvertretung geschnuppert, da die JAV-Mitglieder die Möglichkeit haben, den Personalratssitzungen beizuwohnen. Die Themen, die im Personalrat bewegt werden, fand ich schon damals spannend. Nach meiner Wahl in das Gremium hinein haben sich die Interessen intensiviert, sodass ich bald im Vorstand des Personalrats mitwirken durfte und dort auch intensiveren Kontakt zu unserem damaligen Nospa-Vorstand bekam. Die Belange der Mitarbeiter mit den Interessen des Unternehmens zusammenzubringen, ist jeden Tag eine herausfordernde Aufgabe für uns. Einzelinteressen zu vertreten, ist richtig und wichtig, das große Ganze dabei nicht aus den Augen zu verlieren, allerdings ebenso.

Welche sind die Personalthemen, die Ihnen jeweils besonders am Herzen liegen und für die Sie sich stark machen?

Lars Hansen: Das variiert sehr stark und ist oft auch vom wirtschaftlichen Umfeld und der Machbarkeit abhängig. Grundsätzlich versuchen wir, Impulse von Kolleginnen und Kollegen aufzunehmen und daraus Umsetzungsideen zu entwickeln. Homeoffice, Umwandlung von Arbeitsentgelt in Freizeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf standen in den letzten Jahren ganz oben auf der Liste.

Imke Conrad: Im Prinzip gibt es kein Thema, für welches der Personalrat sich nicht einsetzt. Alle Themen, die unsere Kollegen bewegen, sind wichtig! Schwierige Fragen sind immer solche, bei denen es um die Menschen selbst geht (z. B. Veränderung des Arbeitsplatzes oder des Einsatzortes). Wir versuchen immer, eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden – in der Regel gelingt dies, wenn auch leider nicht immer.

Wie lösen Sie Konflikte, wenn sich Interessen gegenüberstehen?

Imke Conrad: Natürlich gibt es Hürden und Widerstände – nicht immer lassen sich die Themen ohne Reibung an irgendeiner Stelle bewegen oder gar lösen. Das ist meiner Meinung nach auch ganz normal, denn oft stoßen persönliche Befindlichkeiten mit der Ausrichtung der Nospa aneinander. Aber der ständige Austausch mit der Geschäftsleitung sowie der Personalabteilung und den Führungskräften helfen, für alle Seiten akzeptable Lösungen zu finden.

Lars Hansen: Mitarbeiterinteressen sind nicht immer kompatibel mit den Interessen eines Unternehmens. Das liegt in der Natur der Sache. Offene und kritische Gespräche können helfen, Konflikte auszuräumen und eine für beide Seiten gangbare Lösung zu finden. Das gelingt mal mehr, mal weniger.

Was macht die Nospa für Sie als Arbeitgeber aus?

Imke Conrad: Die Nospa ist ein attraktiver Arbeitgeber für die Menschen in unserer Region, da das Unternehmen gerade in der heutigen Zeit eine Menge Aufstiegsmöglichkeiten und Karrierechancen eröffnet. Wer engagiert sein Ziel verfolgt, dem bieten sich bereits nach kurzer Zeit tollen Chancen. Darüber hinaus bietet die Nospa neben den tariflichen Leistungen weitere Benefits, wie z. B. das Bike-Leasing, Beitragszuschüsse zu Fitnessstudios oder Businessmassagen. Und für junge Menschen, die selbstbewusst sind und gerne mit Menschen in Kontakt treten, ist eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Nospa eine tolle Grundlage für den weiteren Werdegang.

Lars Hansen: Als regionaler Arbeitgeber arbeiten wir mit Menschen für Menschen aus der Region. Das Persönliche wird noch großgeschrieben. Die Nospa bietet eine exzellente Ausbildung und den jungen Nachwuchskräften nach Beendigung der Ausbildung eine Vielzahl von Karrierechancen. Fortbildungen werden dabei von der Nospa finanziert. Die Möglichkeiten, in jungen Jahren schnell aufzusteigen, sind so gut wie nie zuvor.

Wohin zieht es Sie in Ihrer Freizeit? Haben Sie einen Lieblingsplatz in der Region? 

Imke Conrad: Ich genieße in meiner Freizeit die Zeit mit meiner Familie und Freunden. Wir sind leidenschaftliche Camper, d. h. den Wohnwagen anspannen und los … Für kurze Auszeiten ist die Nähe zu Nord- oder Ostsee perfekt – längere Urlaube verbringen wir sehr gerne im wunderschönen Bayern. Wir sind absolute Naturliebhaber und bewegen uns daher viel an der frischen Luft – die Gassirunden mit unserem Hund morgens und abends nutze ich, um alleine zu entspannen und den Kopf „frei zu bekommen“.

Lars Hansen: Nach einem stressigen Tag entspanne ich am liebsten allein für ein paar Stunden in der Sauna, lese viel und höre leidenschaftlich gern Musik. Auch darüber hinaus bin ich der Musik sehr verbunden und bin Percussionist in einer Husumer Bigband, die nach der hoffentlich schlimmsten Corona-Zeit mit den vielen Einschränkungen jetzt auch wieder voll durchstartet.

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