Weil's um mehr als Geld geht.

Freie Fahrt voraus!

Was kostet das erste eigene Auto?

Wie die erste eigene Wohnung ist auch das erste Auto ein großer Schritt im selbstbestimmten Leben. Schließlich soll es eine Welt der ungeahnten Möglichkeiten, spannenden Abenteuer und endlosen Roadtrips eröffnen. Was gibt es also bei der Wahl des fahrbaren Untersatzes zu beachten?

Auf großer Entdeckungsfahrt
Punkt eins dürfte keine große Überraschung sein: Natürlich soll das eigene Auto Sie von A nach B bringen. Sei es zur Schule, zum Ausbildungsplatz oder an die Uni nach Flensburg. Ganz zu schweigen vom Wochenende mit Freunden in Aarhus oder dem Freitagabend im Club. Individuelle Wünsche gehen allerdings weit über den reinen Mobilitätsanspruch hinaus und sind enorm unterschiedlich. Wir haben daher eine Fragen- und Checkliste zusammengestellt, die Ihnen bei allen Entscheidungen rund ums erste eigene Auto helfen soll.

Gebraucht oder neu?
Diese Frage ist gerade für Schüler, Azubis und Studenten vor allem eine Frage des Geldes. Wer auf moderne Ausstattung und Sicherheitstechnologien nicht verzichten möchte, fährt mit einem Neuwagen nicht nur am besten, sondern kann diverse Finanzierungsmodelle in Anspruch nehmen. Obwohl bei einem Gebrauchtwagen häufig schneller Wartungskosten anfallen: Die meisten Fahranfänger fahren ihr erstes gebrauchtes Auto nur zwei bis drei Jahre und zahlen für dieses im Schnitt 3.000 bis 5.000 Euro. Gerade deshalb gilt es hier bei der Anschaffung darauf zu achten, dass das Auto gepflegt ist, einen gültigen TÜV besitzt, nicht zu alt ist und nicht zu viele Kilometer auf dem Tacho hat.

Toll und praktisch ist es natürlich, wenn gerade jemand in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis ein Auto abzugeben hat. Der große Vorteil eines gewerblichen Händlers ist hingegen einerseits der seriöse Kaufvertrag und andererseits die gesetzlich vorgeschriebene ein- bis zwei-jährige Sachmängelhaftung beim Gebrauchtwagen. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen: Händler bieten in der Regel geprüfte Autos sowie einen Garantieanspruch. All das bringt uns direkt zur nächsten Frage:

Was ist bei der Autowahl zu beachten?
Neben der Festlegung des zur Verfügung stehenden Budgets sollten Sie sich im Vorfeld über einige weitere Aspekte Gedanken machen, zum Beispiel:

  • Soll es ein Verbrenner, Elektroauto oder Hybrid sein? Schließlich ist dies kängst keine Frage mehr nur für besser betuchte Neuwagenkäufer, sondern auch für viele junge Menschen und Fahranfänger.
  • Wie häufig werden Sie den Wagen nutzen? Werden Sie überwiegend kurze oder lange Strecken zurücklegen müssen?
  • Wie viel Platz soll der Pkw bieten? Sollen häufig mehrere Personen mitfahren oder sind Sie überwiegend allein unterwegs? Muss viel transportiert werden oder reicht ein kleiner Kofferraum?
  • Safety first: Experten empfehlen Fahranfängern, sich eher Autos mit einer geringen Leistung von 65 bis 70 PS auszusuchen. Zu hohe Pferdestärken sorgen schnell für eine Überschätzung der Fähigkeiten und schränken dadurch die Sicherheit ein.

Eine Auswahl geeigneter und beliebter Fahrzeuge für Fahranfänger gibt übrigens der ADAC in seinem Artikel „Die besten Autos für Fahranfänger“.

Welche laufenden Kosten fallen an?
Leider ist es mit den Ausgaben nach dem Autokauf natürlich nicht getan. Zu den laufenden Kosten, die Sie bereits jetzt im Hinterkopf haben sollten, gehören:

  • Kraftstoff: Die Preise für Benzin, Diesel ebenso wie Strom schwanken sehr stark – und das sogar schon regional zwischen Husum und Flensburg oder bei der Fahrt zu unseren dänischen Nachbarn. Im Allgemeinen lässt sich aber nach aktuellem Stand sagen: Ab 10.000 Kilometern im Jahr fährt ein Dieselfahrer günstiger. Elektrofahrer sparen bei einem durchschnittlichen Verbrauch jährlich 180 Euro gegenüber Diesel und 400 Euro gegenüber dem Benziner.
  • Kfz-Versicherung: Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für jedes Auto gesetzlich vorgeschrieben. Teil- und Vollkasko dagegen sind freiwillige Versicherungen, die jedoch sehr zu empfehlen sind. In der Regel liegt der Beitrag für Fahranfänger aufgrund der fehlenden Fahrpraxis höher – einige Versicherer bieten aber immer wieder besondere Aktionen und Tarife für junge Leute und Fahranfänger.
  • Kfz-Steuer: Für einen Diesel durchschnittlicher Größe und durchschnittlichen Verbrauchs werden pro Jahr 180 Euro Steuern fällig. Ein Benziner kommt auf 64 Euro im Jahr. Für ein Elektroauto zahlen Sie in den ersten zehn Jahren 0 Euro Kfz-Steuer – das gilt aber nur für reine Elektromodelle.
  • Deutlich individueller sind Gebühren für Parkausweise, Parkplätze und natürlich das eine oder andere Knöllchen für Falschparken & Co. Auch Kosten für Reinigung, Wartung, Reparaturen und den saisonalen Reifenwechsel fallen gelegentlich ins Gewicht.
Das nötige Kleingeld

Ob Sie sich nun für einen Gebraucht- oder Neuwagen entscheiden: Wer beim ersten eigenen Auto nicht all sein Erspartes auf den Tisch legen möchte, kann sein Traumauto auch über den S-Autokredit der Nospa finanzieren.

Mehr erfahren

Ähnliche Artikel

Alles Wissenswerte frei Haus

MeineNospa im Newsletter

Keine News, Trends und Neuigkeiten mehr verpassen: Melden Sie sich einfach für unseren Newsletter für Privat- oder Firmenkunden an und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Mein Leben heute & morgen

BAföG-Reform

Gibt es jetzt mehr Geld für mich?

Das neu angepasste BAföG ist unterwegs. Und mit ihm höhere Freibeträge, neue Altersgrenzen, veränderte Elternfreibeträge und Höchstbeträge. Aber wie genau profitiere ich jetzt davon?

Absicherung

Enkeltrick und Co.

Wie schützen vor aktuellen Betrugsmaschen?

Sie setzen auf Gutgläubigkeit, bauen Druck auf und geben sich als vertraute Person aus: Kriminelle Trickbetrüger. Oftmals sind ältere Personen betroffen, die den Betrug schlimmsten Falls gar nicht melden - aus Scham. Dabei sind sie kein Einzelfall.