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Doppelpass mit Kay Smits

Champions League Sieger für den Rückraum

Über den Gewinn der Champions League, den Rückhalt seiner Familie und den Stellenwert des Handballs in den Niederlanden, spricht der neue Rückraumspieler im SG-Doppelpass-Interview.

 

Du bist der erste Niederländer der die Champions League gewonnen hat, macht dich das Stolz oder bist du eher jemand der lieber im Hintergrund steht? 

Kay Smits: Ja ich bin jemand, der lieber im Hintergrund steht, aber ich habe inzwischen auch gelernt, dass man auch genießen soll und ab und zu stolz auf sich selbst sein muss. Also klar macht mich das stolz, dass ich der erste Niederländer sein darf. Das verdeutlicht vielleicht ein wenig, wie besonders es eigentlich ist.

Konntest du nach der langen Saison und dem Gewinn der Champions League auch ein wenig Urlaub genießen oder warst du nur mit Umzug beschäftigt? 

Kay Smits: Den Umzug haben wir gut geplant, sodass ich so wenig Tage wie möglich meines Urlaubs dafür aufbringen musste, da mein Urlaub schon wegen das Final4 kürzer ausfiel. Ich habe zusammen mit meiner Freundin einen sehr schönen Urlaub auf Sardinien gehabt und konnte gut entspannen.

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Was zeichnet einen richtigen Niederländer aus?

 

Kay Smits: Das finde ich eine schwierige Frage. Ich denke das wir Niederländer frei sind in der Art und Weise, was wir machen und wie wir denken. Wir lassen uns nicht zu viel leiten von Regeln und Hierarchie.

 

 

 

 

Handball spielt in deiner Familie eine große Rolle, war es für dich klar, dass es nur zum Handball gehen kann oder waren andere Sportarten auch ein Thema? Wer hat dich hier am meisten geprägt?

Kay Smits: Lange habe ich Handball mit Leichtathletik kombiniert. Das habe ich auch sehr genossen. Als ich 12 Jahre alt war, wollte ich mich im Handball weiterentwickeln und wusste, dass ich dafür mehr Training brauchte. Daraufhin habe ich mich damals entschieden mit Leichtathletik aufzuhören, um mehr Zeit in den Handballsport investieren zu können. 

Es spielt nicht nur eine Person eine Rolle, das ist meine ganze Familie. Die Erziehung meiner Eltern hat mir viele Normen und Werte vermittelt, welche mich - vor allem als Mensch - aber auch als Profihandballer jeden Tag besser machen. Mein Bruder und meine Schwester haben mir dafür immer den Weg freigemacht, weil beide älter sind. Dank der beiden wusste ich immer was mich erwartet oder was man benötigt, um das zu erreichen, wo man hinwill.

 

Du bist nach deinen Stationen Limburg Lions (Niederlande) und Wilhelmshaven (2.Liga Deutschland) nach Dänemark, für dich war das offensichtlich der richtige Schritt, würdest du diesen Schritt auch anderen jungen Talenten empfehlen, die es in die Bundesliga schaffen wollen?

Kay Smits: Den Wechsel nach Dänemark habe ich gemacht, weil ich zusammen mit meiner Familie und meinem Berater sehr gut überlegt habe welcher nächste Schritt der beste Schritt für meine Zukunft ist. Das mache ich bei jeder wichtigen Entscheidung in meiner Karriere, was ich sehr empfehlen kann. Man muss gut auf seine eigene Situation schauen und eine Entscheidung treffen, welche für einen die richtige ist. Egal welche Liga und egal was andere Leute denken oder sagen.

 

 

Auf was freust du dich besonders in Flensburg?

 

Kay Smits: Die Mannschaft. Wir haben viel Potential.

 

 

 

 

 

 

 

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Die letzten Jahre konnte sich die Niederlande immer wieder für große Turniere qualifizieren, was hat sich im Gegensatz zu den Jahren vorher verändert? 

Kay Smits: Wir haben eine geile Truppe mit ziemlich vielen jungen Spielern, die alle eine gute Mentalität haben. Viele Spieler haben vor ein paar Jahren die Entscheidung getroffen ins Ausland zu gehen und viel zu investieren, um ein besserer Handballspieler zu werden. Das hat man die letzten Turniere schon gesehen und es hat sich jetzt ausgezahlt.

 

Welche Rolle spielt Handball in den Niederlanden?

Kay Smits: Noch nicht so eine große Rolle, wie ich es gerne hätte, haha. Aber in den letzten paar Jahren hat es sich schon sehr gesteigert. Angefangen mit der Frauen Nationalmannschaft, welche so viel gewonnen hat. Wir als Männer Nationalmannschaft merken seit ein paar Jahren auch eine Steigerung und versuchen dies natürlich auch weiterhin auszubauen. Wir möchten nicht nur, dass mehr Leute Handball im Fernsehen schauen, sondern auch das mehr junge Kinder anfangen Handball zu spielen und die Zukunft des Handballs in der Niederlande sich verbessert.

4 schnelle Entweder-Oder Fragen mit Kay Smits:

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