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2022 und Ihr Geldbeutel

Was wird günstiger, was teurer?

Was das neue Jahr uns persönlich bringen wird, wissen wir nicht. Wie es sich auf unseren Geldbeutel auswirkt, in gewisser Weise schon. Unsere Finanzexperten haben einen Blick in die - nein, nicht die Glaskugel - sondern in die wichtigsten Änderungen geworfen.

Hier können Sie sparen

Steigender Grundfreibetrag
Ledige müssen bis zu einem Jahreseinkommen von 9.984 € keine Einkommenssteuer zahlen, für Verheiratete gilt der doppelte Betrag. 

Steigender Mindestlohn 
Ursprunglich sollte er in zwei Schritten in diesem Jahr auf 10,45 Euro erhöht werden. Die neue Bundesregierung will den Mindestlohn auf 12,- Euro pro Stunde im Laufe des Jahres anheben. 

Steigende Renten
Zur Jahresmitte ist ein Anstieg um ca.4 bis 6 Prozent geplant, die genauen Anpassungsätze stehen noch nicht fest.  

Höhere Zuschüsse bei Pflegekosten
Laut Verbraucherzentrale werden Heimbewohnerinnen und -bewohner mit den Pflegegraden 2 bis 5 durch einen höheren Zuschuss zu den Pflegekosten finanziell etwas entlastet. Auch die Leistungen für die Inanspruchnahme eines ambulanten Pflegedienstes und für die Kurzzeitpflege werden angehoben.

Steuerfreier Corona-Bonus
Arbeitgeber können bis Ende März wieder einen Corona-Bonus in Höhe von 1.500 Euro auszahlen. Das Gesetz soll demnächst beschlossen werden. Auch ein Pflege-Bonus für Pflegebeschäftigte in Krankenhäusern in Höhe von 3.000 Euro ist im Gespräch. 

Hier wird es teurer

Höheres Porto
Das Versenden von Postkarten kostet ab Januar 70 statt 60 Cent, für Briefe zahlen Sie 85 statt 80 Cent. 

Heizen und Tanken werden teurer
Der CO2Preis für Heizöl, Gas und Kraftstoffe steigt. Wie viel mehr wir füs Tanken zahlen, wird unterschiedlich eingeschätzt. Experten prognostizieren Steigerungen zwischen 1,5 Cent bis zu 8,5 Cent pro Liter. Bei Öl und Diesel rechnen sie mit 9,5 Cent und bei Erdgas mit 0,65 Cent pro Kilowattstunde. 

 

 

Das wird nachhaltig 

Küken dürfen leben
Was lange währt … die Bundesregierung verbietet nach langem Hin- und Her das Kükentöten. Ab Januar dürfen Hühnerküken nicht mehr geschreddert beziehungsweise getötet werden. Im Durchschnitt werden jährlich etwa 45 Millionen männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet, weil sie für die Wirtschaft kaum von Nutzen sind.

Pfandsystem
Alle Getränkedosen und Einwegflaschen bekommen ein 25 Cent-Pfand. Es gilt eine Übergangsfrist bis zum Sommer. 

Einweg-Plastiktüte
An der Obst-, Gemüse- und Frischetheke bleiben sie erlaubt, sonst müssen sie weg: Einweg-Plastiktüten. 

Rücknahmepflicht Elektrogeräte
Große Discounter und Supermärkte müssen, wenn sie Elektrogeräte häufig verkaufen, die alten Geräte auch wieder zurücknehmen. Je nach Größe muss im Gegenzug ein neues Gerät gekauft werden. 

 

 

Das ändert sich noch

Ticketkauf bei Schaffnerin oder Schaffner nicht mehr möglich
Im Zug haben Sie jetzt nur noch die Chance, sich nach Abfahrt – mit einer Frist von zehn Minuten – ein digitales Ticket über die DB-App oder die Bahnwebsite zu kaufen. Schwerbehinderte sind von dem Verkaufsstopp ausgenommen.

Kündigungsbutton bei Verträgen im Internet
Bisher war es oft schwierig einzusehen, wie Verträge, die online abgeschlossen wurden, zu kündigen sind. Das viele Suchen, Klicken und Briefe schreiben hat ab Juli ein Ende. Dafür wird der Kündigungsbutton auf Websites als unkomplizierte Kündigungsmöglichkeit per Mausklick verpflichtend eingeführt.

Haustiere dürfen bleiben
Haustiere sowie alle Gegenstände in der Wohnung, die für "eine bescheidene Lebens- und Haushaltsführung" benötigt werden, sind für Schuldnerinnen und Schuldner ab 1. Januar unpfändbar. 

Mehr Möglichkeiten bei mangelhafter Ware
Stellen Sie einen Mangel bei gekaufter Ware fest, haben Sie nun ein Jahr Zeit, dies zu beanstanden. Die Frist für die Beweislastumkehr wurde entsprechend verlängert.

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