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Sicher im Alter

Wertpapiersparen auf dem Vormarsch

So sorgen die Deutschen fürs Alter vor

Was früher das Sparbuch war, sind heute Wertpapiere. So lässt zumindest das aktuelle Ergebnis einer Umfrage zur Geldanlage vermuten. Das hat auch positive Auswirkungen auf das Thema Altersvorsorge, wie Deka-Expertin Dr. Gabriele Widmann erklärt.

Der aktuelle Deka-Anlegermonitor, eine im Auftrag der Deka durch YouGov durchgeführte repräsentative bundesweite Befragung, bestätigt einen Trend zu mehr Wertpapiersparen fürs Alter. Im Gespräch beantwortet Deka-Volkswirtin und Altersvorsorge-Spezialistin Dr. Gabriele Widmann Fragen rund um die Ergebnisse, und wie sich die Einstellung vieler Deutscher zur Altersvorsorge durch die Corona-Krise verändert hat.*

Frau Dr. Widmann, wie kommt es, dass immer mehr Deutsche bei der privaten Altersvorsorge verstärkt auf Wertpapieranlagen setzen?

Dr. Gabriele Widmann:Dass laut der Befragung inzwischen 25 Prozent der Bevölkerung mit Wertpapieranlagen vorsorgen, ist wirklich eine erfreuliche Entwicklung. Im vergangenen Jahr lag der Anteil noch bei 21 Prozent. In 2019 waren es nur 17 Prozent. Eine zentrale Rolle spielt hier ganz sicher das Zinstief. Wenn 40 Prozent der Befragten antworten, dass für sie chancenreichere Anlageklassen in Frage kommen, spricht das eine deutliche Sprache. Die deutschen Anleger haben in puncto Renditechancen ganz klar dazugelernt – und das gilt für alle Altersgruppen.

»Ein möglichst langer Anlagezeitraum ist bei der Vermögensbildung sehr wichtig, und wer regelmäßig und renditestark spart, kann langfristig auch mit kleineren Beträgen zum Ziel kommen.«

Dr. Gabriele Widmann, Deka-Volkswirtin und Altersvorsorge-Spezialistin

Und welche Rolle spielt die Corona-Krise?

Dr. Gabriele Widmann: Aus den Ergebnissen des Deka-Anlegermonitors lässt sich ableiten, dass die Corona-Krise bei vielen Menschen noch stärker ins Bewusstsein gerufen hat, dass eine private Vorsorge fürs Alter notwendig ist. Sowohl bei der Umfrage im Vorjahr als auch bei der diesjährigen Erhebung gaben 40 Prozent der Befragten an, dass sie ein sinkendes Niveau der gesetzlichen Rente erwarten. 41 Prozent gehen inzwischen davon aus, dass das Eintrittsalter für die Rente noch weiter erhöht wird. Im Vorjahr waren es nur 28 Prozent.

Wichtiges sollte man nicht aufschieben.

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Sind Wertpapieranlagen für den Ruhestand also ab sofort ein Selbstläufer?

Dr. Gabriele Widmann:So weit würde ich dann doch nicht gehen wollen. Schließlich sind 44 Prozent der Befragten aufgrund der Komplexität des Themas unsicher, wie sie ihr Geld für die Altersvorsorge am besten anlegen können. Hier ist eine individuelle Beratung gefragt, um die richtigen Weichen zu stellen. Je eher, desto besser, denn ein möglichst langer Anlagezeitraum ist bei der Vermögensbildung sehr wichtig, und wer regelmäßig spart, könnte langfristig auch mit kleineren Beträgen zum Ziel kommen.

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der im Juli 2021 3.125 Personen bis 60 Jahre teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18-60 Jahre).

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