Weil's um mehr als Geld geht.

Strom statt Mehl

Seit vielen Jahrhunderten steht sie in Schafflund: Die Wassermühle. Mehl wird schon lange nicht mehr dort gemahlen, dafür aber Strom erzeugt. Schon jetzt werden Haushalte mit Strom versorgt, in der Zukunft will der Bürgerverein, der sich dem Erhalt der Mühle verschrieben hat, auch mit Strom handeln.

Voraussetzung dafür waren aber Sanierungsmaßnahmen in Höhe von rund 25.000 Euro. Den größten Teil davon nimmt die Sanierung des Mühlrades in Anspruch. Die Nord-Ostsee Sparkassen unterstützt die Arbeiten mit 5.000 Euro, überreicht durch Nospa Filialeiter Ralf Otto an Harald Hansen, Vorsitzender des Bürgervereins Schafflund e.V. und Uwe Martensen vom Bürgerverein Schafflund, Abteilungsleitung Wassermühle. Der Betrag stammt aus den Zweckerträgen des Lossparens. Otto: „Mit jedem Los, das ein Kunde kauft, sichert er sich nicht nur tolle Gewinne, sondern trägt dazu bei, unsere Heimat positiv mitzugestalten.“

v.l.n.r.: Harald Hansen, Ralf Otto, Uwe Martensen

10 Jahre – davon gehen die Experten Hansen und Martensen aus – sollte das neue Mühlrad jetzt halten. Martensen: “Es war ein langer Weg von der ersten Sanierung in den 80iger Jahren bis heute. Umso glücklicher sind wir, dass wir unsere Vision umsetzen konnten.“ Der Vorsitzende des Bürgervereins Schafflund, Hansen, ergänzt: „Wir produzieren seit 20 Jahren grünen Strom und werden das noch weiter ausbauen.“

Die meisten Arbeiten an der Mühle werden am 10. Juni abgeschlossen sein und mit einem großen Mühlenfest gefeiert.

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