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So wird deutscher Mittelstand international

Das Auslandsgeschäft als Wachstums-Chance

Internationale Märkte bieten viele Chancen – für kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie für Großkonzerne. Aber wie sieht es mit den Risiken aus? Der Flensburger Unternehmer Daniel Jonas zeigt: Mit dem richtigen Finanzpartner sind sie handhabbar.

Die Nord-Ostsee Sparkasse begleitet ihre mittelständischen Unternehmenskunden von A bis Z: von der Anbahnung einer Transaktion bis zur Zahlungsabwicklung. Neben dem klassischen Zins- und Währungsmanagement sowie der kompetenten Abwicklung und Finanzierung profitieren Kunden der Nospa vor allem vom weltweiten Netzwerk der Sparkassen-Finanzgruppe. Dieses Netzwerk führt dazu, dass die Sparkassen-Finanzgruppe stärker im Auslandsgeschäft aktiv ist als beispielsweise deutsche Großbanken.

Die Nospa-Auslandsberatung für Unternehmer

Hier fließt Spezialistenwissen von vielen Partnern zusammen und wird in einem Leistungspaket für Sie gebündelt. Wir unterstützen Sie in allen Finanzfragen durch individuelle Betreuung und Vermittlung der richtigen Experten.

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Aus dem Nähkästchen geplaudert
Ein Unternehmen, das den Service der Nospa genau in diesem Bereich in Anspruch nimmt, ist die DF Automotive GmbH, ein Online-Experte für sportliches Autozubehör in Flensburg. Daniel Jonas ist Gründer und Geschäftsführer und erzählt im Gespräch von Erfahrungen, Risiken und Chancen im Auslandsgeschäft.

»Das internationale Geschäft eröffnet uns ein riesiges Volumen an Absatzmärken. Und die Chance, unseren Umsatz zu vervielfachen.«

Die Gründer und Geschäftsführer der DF Automotive GmbH: Daniel Jonas (links) und Felix Lemke

Herr Jonas, welche Rolle spielt das Auslandsgeschäft in Ihrem Unternehmen? Und wie kam es überhaupt zur Entscheidung, sich über die deutschen Grenzen hinaus zu orientieren?

Daniel Jonas: Das Auslandsgeschäft hat bei uns schon sehr früh eine Rolle gespielt. Mein Geschäftspartner Felix Lemke und ich haben das Unternehmen 2006 gegründet und bereits seit 2008 sind wir im internationalen B2B-Geschäft unterwegs. Dabei wollten und haben wir uns nie durch Ländergrenzen limitieren lassen, weil uns von Anfang an klar war, dass unsere Branche riesiges Potenzial in Sachen E-Commerce hat. Wir verkaufen Autozubehör, Felgen, Fahrwerke und vieles mehr. Mit Velonity haben wir inzwischen zudem eine Plattform für den B2C-Markt geschaffen, wie es sie vorher weltweit noch nicht gab, und mit der wir nach Deutschland nun zunächst den französischen Markt erobern wollen. Im folgenden Jahr soll Skandinavien folgen und daraufhin dann weitere europäische Länder.

Unser Ziel ist es, unseren Kunden im Bereich Mobilität und Freizeit das beste Kauferlebnis für all das zu bieten, was sie bewegt. In Frankreich starten wir jetzt mit Felgen und Komplettreifen, wollen aber in einem stetigen Prozess zum Marktführer in weiteren Sparten wachsen. Daher haben wir unser Feld und unsere Strategie so breit gesteckt, dass wir theoretisch auch irgendwann Surfboards und E-Bikes vertreiben könnten. So eröffnet uns das internationale Geschäft ein riesiges Volumen an Absatzmärkten. Und die Chance, unseren Umsatz zu vervielfachen.

Welche Herausforderungen und Risiken erleben Sie dabei?

Daniel Jonas: Die größte Herausforderung sind die unterschiedlichen Kulturen – und die damit verbundenen Sprachhürden. Natürlich könnten wir Übersetzungen grundsätzlich durch Sprachsoftware vornehmen, allerdings würde diese nie unserem hohen Anspruch genügen – gleiches gilt für unseren Kundenservice. Zudem variieren bevorzugte Zahlungsmodalitäten, Kundenerwartungen und Käuferverhalten von Land zu Land. Während beispielsweise nur etwa 60 % der deutschen Käufer ihre Bestellungen direkt bezahlen und ansonsten überwiegend Finanzierungsangebote in Anspruch genommen werden, ist es für französische Kunden selbstverständlich, dass eine Rechnung unmittelbar beglichen wird. Noch dazu sind Konsumenten in Frankreich sehr loyal und kaufen gerne wieder bei Verkäufern, die sie bereits kennen – egal ob stationär oder im Web. All das sind Faktoren, die wir immer bedenken müssen und die dazu führen, dass wir regelmäßig auf der Suche nach muttersprachlichem Personal, Länderspezialisten im Bereich E-Commerce sowie Logistik- und Montagepartnern vor Ort sind, die uns unterstützen.

Das Tolle an dieser Herausforderung ist jedoch, dass uns die verschiedenen Kundenerwartungen die Möglichkeit geben, unsere Services im Interesse aller Kunden weiterzuentwickeln und zu verbessern. Tatsache ist, dass der deutsche Kunde nach wie vor der anspruchsvollste ist. Keiner unserer weltweiten Wettbewerber bietet seinen Kunden beispielsweise eine 3D-Visualisierung, auf die wir uns bereits vor Jahren spezialisiert haben. Mit unseren Erfahrungen auf dem deutschen E-Commerce-Markt können wir also im internationalen Geschäft sehr hohe Standards setzen und uns als Marktführer in Sachen Service und Kauferlebnis positionieren.

»Heiko Vollertsen unterstützt uns operativ im Alltagsgeschäft und hat stets schnelle und flexible Lösungsvorschläge parat.«

Wie unterstützt Sie die Nospa und wie kam die Zusammenarbeit zustande?

Daniel Jonas:Die Nospa steht uns schon seit unserer Gründung vor 15 Jahren als Berater zur Seite. Für meinen Geschäftspartner und mich war damals klar, dass wir eine starke regionale Hausbank haben möchten, die uns persönlich kennt und uns über Jahre hinweg vor Ort begleiten würde. Da fiel die Wahl schnell auf die Nospa, die uns in allen Bereichen vollumfänglich unterstützt, angefangen beim strategischen Austausch unserer Visionen bis zur Absicherung von Zahlungsausfällen im B2B-Bereich.

Heiko Vollertsen unterstützt uns operativ im Alltagsgeschäft und hat stets schnelle und flexible Lösungsvorschläge parat. Mit Martin Slosharek haben wir einen Spezialisten für Digitale Transformation an unserer Seite, der uns bei allen strategischen Entscheidungen und unserer Geschäftsausrichtung mit großem Know-how und einem Netzwerk an Experten berät und betreut. Gerade die Internationalisierung und das damit verbundene Wachstum schafft bei uns neue Arbeitsplätze und bedingt immer wieder räumliche Veränderungen und Vergrößerungen. Auch in den Bereichen Immobilien, Erweiterung, Finanzierung usw. ist die Nospa dabei stets unser Partner. Über die Jahre blieb die Nospa immer an unserer Seite – und das soll auch in Zukunft so bleiben.

»Mit Martin Slosharek haben wir einen Spezialisten für Digitale Transformation an unserer Seite, der uns bei allen strategischen Entscheidungen und unserer Geschäftsausrichtung mit großem Know-how und einem Netzwerk an Experten berät und betreut.«

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