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Sicher im Alltag

Richtig absichern gegen Naturgefahren

Wann brauchen Sie eine Elementarversicherung?

Extremwetterereignisse häufen sich: Fluten, Dürren, Stürme treten an jedem Ort der Welt auf – auch bei uns in Norddeutschland. Aber wie sichern Sie Ihre eigenen vier Wände und Ihr Hab und Gut richtig ab?

Naturkatastrophen jeglicher Art werden durch den anhaltenden Klimawandel verstärkt und sorgen auch in Zukunft besonders auf der Nordhalbkugel vermehrt für extreme Wetterlagen, warnt die Weltorganisation für Meteorologie WMO. Dass der Klimawandel durch nachhaltiges Handeln zumindest verlangsamt werden kann und muss, ist in den meisten Köpfen inzwischen angekommen. Das Bewusstsein, dass wir uns trotz alledem auch gegen die bereits auftretenden Folgen absichern müssen, festigt sich etwas langsamer.

Dabei kann es auch in Schleswig-Holstein zu Überschwemmungen durch Hochwasser, Starkregen oder Rückstau in Abflussleitungen kommen. Wer sich damit beruhigt, im Landesinneren und damit fernab von Nord- oder Ostsee zu wohnen, muss sich bewusst machen: Starkregen kann sowohl kleinere Flüsse als auch die Kanalisation überfordern. Sie ist oft nicht darauf ausgelegt, extreme Wassermassen aufzunehmen. In der Folge staut sich das Wasser, fließt in tiefergelegene Bereiche und überflutet dort die Gebiete.

Zum Schutz der eigenen vier Wände
Natürlich kann eine Versicherung keinen emotionalen Verlust oder persönliches Unheil wiedergutmachen. Aber sie kann den finanziellen Schaden und die damit zusammenhängenden Sorgen lindern. Eine normale Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung reicht allerdings bei Naturkatastrophen nicht aus. Und auch der Staat kommt ebenfalls in der Regel nicht für die Schäden auf.

Daher benötigen Sie für solche Fälle eine Elementarschadenversicherung. Diese können Sie für nahezu alle Gebäude – privat wie gewerblich – abschließen. Dabei gilt zu beachten: Schleswig-Holstein ist in Gefährdungsklassen aufgeteilt. Lediglich Objekte, die sich in Gebieten der höchsten Gefährdungsklasse befinden, sind nicht versicherbar. Dies trifft jedoch nur auf ca. 1 % aller Objekte zu.

Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, wie Ihr Eigentum am besten abgesichert ist.

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Auch im Unternehmen gut abgesichert
Wenn Betriebsgebäude durch ein Unwetter geschädigt werden, kann auch schnell die Produktion betroffen sein – im Extremfall kommt es zum Stillstand. Dies bedeutet neben dem Schaden auch fehlende Einnahmen bei laufenden Kosten. Deshalb ist neben einer Elementarschadenversicherung auch eine Betriebsunterbrechungsversicherung zu empfehlen. Diese greift nicht nur bei Schäden durch Extremwetter, sondern beispielsweise auch bei Feuer-, Leitungswasserschäden, Vandalismus oder Blitzschlag.

„Eine Elementarschadenversicherung bietet umfassenden Schutz für ein existenzgefährdendes Risiko. Die Höhe des Beitrags hängt von Größe und Lage des Hauses ab. Für ein klassisches Reihen- bzw. Doppelhaus mit niedriger Gefährdungsklasse kostet der Elementarschutz ca. 60 Euro jährlich und ist damit günstiger als viele Hausbesitzer glauben.“

 

Detlef Sager, S-Nova

Mögliche Soforthilfen von staatlicher Seite reichen meist nicht aus, um den tatsächlichen Schaden zu begleichen. Zudem machen zahlreiche Landesregierungen eine staatliche Unterstützung davon abhängig, ob eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen wurde. Besteht keine Elementarschadenversicherung, müssen die Betroffenen nachweisen, dass sie sich bei verschiedenen Versicherern um Versicherungsschutz bemüht haben und keinen Elementarschadenschutz für ihr Gebäude erhalten konnten.

Schon jetzt anfangen
Natürlich liegt es auch an jedem Einzelnen, sein Eigentum bestmöglich zu schützen. Mit vielen einfachen Schritten schützen Sie sich und Ihre eigenen vier Wände schon selbst:

  • Installieren Sie Rückstausicherungen in Abflussrohre und warten Sie diese regelmäßig.
  • Lagern Sie wertvollen Hausrat nicht im Keller und alles Übrige dort in Regalen.
  • Laden Sie sich eine Wetter-Warn-App herunter, beispielsweise vom Deutschen Wetterdienst oder von der Provinzial.
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